Matcha-Schoko-Marmorkuchen

Matcha-Schoko-Marmorkuchen

Zutaten
90 ml Milch (fettarm)
2 EL Matcha Teepulver
3 EL Kakao (Backkakao-Pulver)
70 g Butter (zimmerwarm)
110 g Xucker (oder mehr, wenn man es eher süß mag)
1 Packung Vanillezucker
1,5 Stk. Eier (Die verwendeten Eier haben Größe M und sind Güteklasse A. Für die Abmessung eines halben Eis, das Ei am besten verquirlen.)
55 ml Naturjoghurt fettarm
100 g Mehl (glatt) (+ ca.100g zum eindicken)
1 TL Backpulver

Matcha-Schoko-Marmorkuchen

Letztens habe ich mit Pia von Cook and Carrots getratscht. Als sie meinte, sie steht total auf Matcha-Latte, wurde ich schlagartig aus meiner Ruhe gerissen: Ich erinnerte mich, dass ich aus Taiwan Matcha mitgenommen habe, und zwar nicht wenig… und besser wird das Zeug mit der Zeit sicher auch nicht. Da mich mein täglicher Begleiter (Matcha-Latte, Matcha-Bubble-Tea oder sonstige Variationen des Grünteegetränks) in Österreich irgendwie gar nicht mehr reizte, musste ich das Pulver irgendwie anders verwerten und suchte dann am gleichen Tag noch nach passenden Rezepten. Nach kurzer Suche bin ich auf folgendes Rezept gestoßen: Matcha-Marmorkuchen mit Schokolade. Ich habe die Zutaten von oben genannten Rezept ein wenig abgeändert, bin auch zu einem super schmackhaften Ergebnis gekommen.

Matcha ist übrigens nichts anderes als gemahlener Grüntee, der traditionell mit einem Bambusbesen und ein wenig heißem Wasser zu einer schaumigen Flüssigkeit angerührt wird. Matchapulver gilt als Superfood und ist deshalb, dem Trend sei Dank, auch bei uns mittlerweile keine Seltenheit mehr. Als Bestandteil von Milchgetränken, Eis oder Smoothies findet es immer öfter Verwendung… aber eben auch zum Backen kann man das Pulver gut verwenden.

Da ich generell keinen Zucker zu Hause habe, aber vor kurzem Xucker bestellt habe und man den ja wie Zucker verwenden kann, habe ich das gleich ausprobiert. (Xucker ist kalorienfrei, hat keinen seltsamen Nachgeschmack, und ist gut für die Zähne, deshalb habe ich das übrigens mal bestellt – bis jetzt find ich es toll!). Mir ist übrigens vorgekommen, dass man doch mehr Mehl braucht. Ich habe nach und nach sicher nochmal 100g nachgestreut, bis die Teigkonsistenz so war, dass ich mir vorstellen konnte, dass daraus mal ein Kuchen wird. Außerdem musste mein Kuchen statt der angegebenen 40 Minuten für ca. 1 Stunde in den Ofen, bis er ganz fest wurde. Wenn du deinen Kuchen besonders süß magst und auch mit Xucker süßt, sei ruhig ein wenig großzügiger und nimm vielleicht um die 150g Xucker (Xucker hat nur 70% der Süßkraft von Zucker).

Zweckentfremdung ist übrigens eine meiner Lieblingsdisziplinen: ich habe keine Kastenform, aber eine Auflaufform – ist zwar nicht ideal für die Form des Kuchens, aber funktioniert ansonsten einwandfrei. Nur für den Fall, dass du dich wunderst warum ich so eine seltsame Form verwendet habe… 😊

Hier nun mein Ergebnis! Am besten serviert man ein wenig Schlagsahne dazu – hatte aber keine im Haus, ging auch ohne gut. Dazu ein heißer Grüntee und ein Glas Wasser, schon steht dem gemütlichen Kuchenessen nichts mehr im Weg. Viel Spaß beim Nachbacken! 😊

Matcha-Schoko-Marmorkuchen