Travelhacks für Städtereisen im Winter

 Der Nürnberger Christkindlesmarkt

Der Nürnberger Christkindlesmarkt

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Mitte Dezember stand bei mir ein kleiner Städtetrip am Programm – es ging nach Nürnberg! In die Hauptstadt der Rostbratwürstel, Elisen Lebkuchen und Christkindlmärkte (wobei man in Nürnberg korrekterweise auf den Christkindlesmarkt geht.). Auf Instagram habe ich schon den ein oder anderen Einblick gegeben und in meiner Story schon ein paar Tricks gezeigt, wie so ein Städtetrip im Winter auch möglichst angenehm wird und man ungestört die Energie der „unbekannten Stadt“ aufsaugen kann. Da ich zusätzlich zum generellen Stadt-kennenlernen noch unheimlich gerne fotografiere, sind kalte Hände und Rückenweh meist vorprogrammiert. Mit diesen Tricks konnte ich dem jedoch bei der letzten Reise ein wenig entgegenwirken:

 

Wärmepads

Ich denke, die bei jedem klingelt es wenn ich erzähle, wie nervig es ist seine Handschuhe andauernd aus- und wieder anzuziehen, man kurz warme Atemluft in die Handflächen pusten muss um überhaupt irgendwelche Rädchen oder Knöpfe an der Kamera bedienen zu können, oder wenn man sich gegen Ende des Tages wirklich 3 mal überlegt, ob man die Kamera jetzt nochmal rausholt. Ich habe mir für die Reise Wärmepads mit Aktivkohle bestellt. Die ca. 8*8cm großen, an einer Seite klebenden Pads entwickeln Wärme sobald man sie aus der Verpackung nimmt (also Sauerstoff hinzugelangt), und halten wirklich stundenlang warm. Durch Kneten und Zerdrücken der kleinen Kügelchen die mit der Zeit entstehen, kann man das Pad immer wieder ein wenig aufheizen. Ich brauche somit keine Handschuhe mehr! Man kann die Pads aber auch an sämtliche Kleidungsstücke kleben und somit auch am Rücken, Genick oder im Kreuz wohlige Wärme genießen.

Die richtigen Schuh-Einlagen

Diese Aktivkohle-Wärmepads gibt es auch als Schuheinlage – und ja, sie funktionieren. Dennoch haben sie mich nicht so überzeugt, weil die Wärme nur knappe 2-3 Stunden gehalten hat. Wenn man die Einlagen aber mitnimmt und erst gegen Abend verwendet, sind sie ideal. Gerade wenn man den ganzen Tag in der Kälte war, müde ist, sich am späten Nachmittag mal in ein nettes Café setzt um sich wieder aufzuwärmen – in solchen Momenten kann man die Einlagen aktivieren und man hat schon wieder warme Füße (die benötigen sowieso am längsten, wenn man sich aufwärmen will, oder?). Damit man der Kälte aber gleich zu Beginn des Abends weniger Chancen lässt, habe ich meine Schuhe mit Einlagen ausgelegt, die eine Alu-Unterseite und eine flauschige Oberseite besitzen. Durch die Alufolie wird die Kälte gut abgeschirmt und sogar eventueller Nässe beugen die Einlagen vor – im Schuh wird es zwar vielleicht feucht, aber die Socken bleiben zumindest trocken. Dass ich immer 2 Paar Schuhe und mindestens die doppelte Menge Socken mithabe, sei hier auch zu erwähnen :)

Ein multifunktionaler Wintermantel

*Werbung* Ich besitze, wie die meisten von uns vermutlich, nicht nur einen Wintermantel. Aber heuer habe ich mir wieder einen neuen gekauft, der diesmal alle Anforderungen erfüllt. So ähnlich wie dieser Wintermantel von Engelbert Strauss ist er atmungsaktiv, hält schön warm und ist wasserabweisend – und noch dazu schaue ich darin nicht aus wie ein Michelin-Männchen. 2 Tiefe Taschen vorne (in die ich auch zB meine Wärmepads klebe) und einige kleine sind mir wichtig, damit Dinge wie Objektivdeckel, Reinigungstuch für die Linsen und Fernauslösekabel unterbringe – ich versuche nämlich immer, mit einer möglichst kleinen Umhängetasche auszukommen. Außerdem wichtig ist mir eine gut sitzende Kapuze, weil man sich die Haube spart und wenn‘s drauf ankommt trotzdem vor Wind und Schnee geschützt ist. Je mehr auch in meine Jackentaschen passt, desto weniger muss ich in meiner Umhängetasche verstauen, was dem Rückenweh wieder zu Gute kommt.

Eine Thermosflasche

Klingt seltsam, oder? Ich trage sowieso ständig eine Wasserflasche mit mir herum, und im Winter ersetze ich diese eben durch eine Thermosflasche, die 400ml fasst. Beim Frühstück befülle ich sie mit Tee und unter Tags bestelle ich mindestens einmal irgendwo eine weitere Kanne Tee oder ein anderes Heißgetränk und fülle damit die Flasche wieder auf. So habe ich unterwegs immer etwas Warmes zu trinken und halte es auch ein paar Stunden ohne Besuch in einem Lokal aus. Glaubt mir, einmal damit angefangen, weiß man es so zu schätzen dass es dann zur Standard-Ausrüstung gehört.

Die Zeiteinteilung

Ich habe für mich herausgefunden, dass es am besten ist die anstrengendsten Aktivitäten an den Beginn des Aufenthalts zu legen. Sightseeing, eine geführte Tour die draußen stattfindet, ein abendliches Programm wie Bar-Hopping oder der Besuch am Christkindlmarkt – bei all diesen Dingen steckt man anfänglich die Kälte und das nasse Wetter (sofern es geschneit hat wie bei mir) leichter weg. Ich habe zum Beispiel am ersten Abend an einer Führung durch die unterirdischen Gänge in Nürnberg teilgenommen, bei der es um Bier ging. Total interessant, aber auch wirklich kalt.
An meinem dritten und letzten Tag standen bei mir nur mehr Museen und Ausstellungen am Plan und ich war wirklich froh, nicht mehr allzu viel im Schnee herumstapfen zu müssen, gerade weil es auch jeden Tag verhältnismäßig richtig viel Neuschnee gab. So habe ich meine Reserven genau richtig eingesetzt und ich werde zukünftige Städtetrips im Winter genau so angehen.

 

Was genau ich in Nürnberg erlebt habe, welches Kameraequipment ich mitgehabt habe und welche Tipps für Solo-Reisende ich so parat habe, erfährst du in den kommenden Einträgen zum Thema „Nürnberg“.

Ich hoffe, dass dir die hier präsentierten Dinge dabei helfen werden, deinen Winter-Städtetrip so richtig genießen zu können! Erzähle mir doch in den Kommentaren von deinen Lieblings-„Travel Hacks“ zu diesem Thema! :)