Instagram Tipps: Die Hashtag-Liste

Aufgrund einer spontanen Umfrage in meiner Instagram-Story bin ich darauf aufmerksam geworden, dass die Mehrheit meiner Follower noch keine Listen mit vorgefertigten Hashtags nutzt. Und nein, damit meine ich keine Seiten die Top-Hashtags ausspucken oder eine der vielen Ranking-Seiten, die die relevantesten Hashtags präsentieren – nein, es geht um deine eigene, ganz persönliche Hashtag-Liste.

 

Deine Vorteile

Zeitersparnis: Kopieren und Einfügen geht um einiges schneller als jedes mal neu tippen
Komfort: Instagram-Funktionen, die nur am Handy oder PC funktionieren, optimal nutzen um am Schluss möglichst viel Output mit wenig Aufwand zu bekommen.
Vergissmeinnicht: Man nutzt bestimmte Hashtags gerne ein paar mal hintereinander, weil man das Gefühl hat, sie kommen gut an. Postet man dann aber Fotos wo dieser nicht passen würde, gerät er leicht in Vergessenheit – nicht mit deiner Hashtag-Liste!
Übersichtlichkeit: Mit der Zeit kristallisiert sich heraus, welche Hashtags du am häufigsten nutzt – das gibt dir einen Überblick über deine Themen und hilft dir bei deiner Prozessoptimierung.

Das Ergebnis ist deine individuelle Liste – kein Massenprodukt auf das jeder zugreifen kann!

 

Getting Started

Die richtige App

Ich verwende die vorinstallierte App „Google Notizen“ die gleichzeitig auch online ohne Download erreichbar ist. Google Keep heißt sie übrigens in der englischen Variante – der Vorteil ist, dass man die Dokumente am PC erstellen kann und dann direkt gleich am Smartphone synchronisiert hat. Ähnlich gut geht es aber bestimmt auch mit Evernote oder ähnlichen Apps.

Aller Anfang ist schwer

Vor einem leeren Dokument zu sitzen ist nicht wirklich motivierend. Deswegen kannst du dir mal meine Vorlage mit ein paar Einträgen runterladen um dich zu orientieren. >> Download <<
Grundsätzlich fängst du am besten damit an, dir die Themen deines Feeds rauszuschreiben; Ich nehmen einfach mal meinen Feed als Beispiel, damit das kein Beitrag voller Hypothesen wird.
Ich poste viel über Reisen, Landschaftsfotografie, Adventure, hier und da auch Portraits. Schlagwörter bei diesen Themen sind z.B. Outdoor, Travel, Backpacking, Landscapes, Photography, Adventure, Mountains, Sunsets, Black&White, Wilderness, Nature, Portraits.
Schreib dir diese Schlagworte auf, und e voilà – du hast dein Register. Dieses wird mit der Zeit sicher an manchen Stellen wachsen und an manchen Punkten untergehen, weil du die Hashtags weniger oft brauchen wirst als gedacht - aber wichtig ist mal, dass es überhaupt einen Grundstock gibt.

 

Hashtags finden

Ich nutze 2 Wege um an Hashtags zu kommen – die Ausbeute kommt dann ins Register. Von Zeit zu Zeit schau ich sie mir dann durch, ob sie noch aktuell und relevant sind – denn manchmal sterben Hashtags einfach aus, oder sie werden vermehrt anders verwendet; plötzlich passt dein Foto beispielsweise nicht mehr in den dazugehörigen Hashtag-Feed – oder du willst nicht, dass es dort auftaucht, weil es ein falsches Bild vermittelt. Aber wie kommst du jetzt an relevante Hashtags? Hier meine 2 Wege:

1. Die Hashtag-Suche mit Erweiterung „Ähnliche Hashtags“

Folgendes funktioniert meines Wissens nach nur am Handy, daher bietet es sich an parallel am PC und am Smartphone zu arbeiten: Man nehme ein beliebiges Thema, z.B. „Adventure“ und tippt es in die Suche auf Instagram (am Smartphone!). Wie du am Screenshot siehst, folgen viele Hashtags die mit „Adventure“ beginnen – hier kannst du dir schon ein paar passende Hashtags raussuchen. Ich empfehle dir, nicht unbedingt die mit den meisten öffentlichen Beiträgen zu nehmen – die Gefahr besteht, das dein Bild schnell untergeht. Lieber einen mit weniger Beiträgen, der dafür spezifischer ist - in diesem Fall also #adventureawaits vor #adventure. Wenn ich nun auf #adventureawaits klicke, kommt oben in der Leiste „Ähnliche“: und dort kannst du durchstöbern und schauen, ob etwas dabei ist das in dein Register passt.

Hashtag-Suche
Ähnliche Hashtags

Warum nicht die stärkten Hashtags verwenden? Im Bespiel oben entscheide ich mich für  #adventureawaits und nicht für #adventure, denn mit rund 880.000 Beiträgen ist er groß genug um Leute auf dich aufmerksam zu machen, aber auch nicht zu generell (Böse Zungen würden „abgedroschen“ behaupten ;D). Einfach gesagt sollten die Hashtags deiner aktuellen Followerzahl bzw. Reichweite angepasst werden – wenige Follower, hauptsächlich Hashtags mit Beitragsreichweite mit wenigen 10.000 und 100.000 öffentlichen Beiträgen, und ein paar wenige mit höherer Reichweite um die 1 Million. Die Mischung funktioniert zumindest für mich gut.

2. Abkupfern

Klingt bösartig, aber wieso sollte man sich auch nicht ein paar Hashtags von seinen Lieblingsaccounts oder anderen, passenden Accounts holen? Ein einfacher Weg ist, am PC nach Hashtags zu suchen, auf die beliebtesten Beiträge zu gehen und sich die interessanten Posts genauer anzuschauen. Such dir die Hashtags (entweder in der Bildbeschreibung oder als ersten Kommentar unter dem Bild) und schau, ob du welche davon für dich verwenden könntest. Kopiere dir die passenden raus, verwende Rechtsklick -> „als unformatierten Text einfügen“ und ordne sie gleich der richtigen Kategorie im Register zu. Wichtig dabei ist: Kopier nicht alle 1 zu 1 heraus - erstens passen sicher nicht alle für deine Fotos, und zweitens sollten diese Hashtags als Inspiration dienen, nicht als Malen nach Zahlen. Bleib fair - denn wie du weißt, ist das Suchen der richtigen Hashtags gar nicht so einfach und benötigt einiges an Zeit.

Hashtag-Abkupfern
Hashtag-Abkupfern2

 

Ordnungstipps für die Liste

Hashtag-Sets

Für manche Postings bietet es sich an, sich Sets zurechtzulegen: Du kannst dir ein paar Sets aus passenden Hashtags verschiedener Kategorien zusammenstellen, z.B. du postest immer Montags ein Bild von einem Gericht dass du am Wochenende gekocht hast – Bau dir ein Set aus Montag-/Food-/Throwback-/Weekend-Hashtags.

Sortierung

Nach dem Alphabet oder der Relevanz sind nur 2 Möglichkeiten – ich bevorzuge letzteres. Reise und Outdoor-Tags sind am Anfang hinterlegt, alles was ich seltener poste, weiter unten. Mit der Zeit findet man sich sowieso leicht zurecht, insbesondere weil man sich die Liste ja selbst schreibt und für sich logisch aufbaut.

Unterteilung

Es könnte auf Dauer hilfreich sein, die Hashtags in 10er-Blocks darzustellen, um immer sofort zu sehen wann man sein Limit erreicht hat – das ständige Nachzählen nervt doch, oder?

Quellen für Hashtags

Zeit, Ort, Farben, Gefühle, Geschichten, Gesellschaft, Gedanken und Erinnerungen sind nur einige der Themen, zu denen man allgemein Hashtags suchen kann - und somit auch ein breiteres Publikum erreicht. Am besten ist, man legt sich so ein "allgemeines" Sammelsurium am Ende der Hashtag-Liste an, damit man immer ein paar davon untermischen kann und nicht lange suchen muss.

 

 

Last but not least

Abwechslung ist Gold wert! Verwende nicht immer die gleichen Hashtags, probier’ mal neue aus und such immer mal wieder nach neuen, relevanten Schlagworten.

 

Ich hoffe, der Beitrag hilft und bringt dir ein paar Verbesserungen in deinem Workflow – wenn du weitere Tipps hast, schreib mir doch gerne einen Kommentar – ich freu mich immer über Input!

Alles Liebe,

Katie