Für die IBC einmal nach Amsterdam und zurück

Amsterdam-RAI

Mein letztes Wochenende durfte ich (dank toller Praktikumsstelle) in Amsterdam verbringen. Genauer gesagt ging es für die International Broadcasting Convention täglich ins Amsterdam RAI.
Wikipedia hat dazu Folgendes zu sagen:

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Amsterdam RAI ist das Messe- und Kongresszentrum der Stadt Amsterdam in Amsterdam Zuid. RAI steht für Rijwiel en Auto Industrie, der Verband der Fahrrad- und Automobilindustrie ist der größte Anteilseigner des Messekomplexes. Wikipedia

Zu meinem Vergnügen startete der erste Tag gleich mit 2 verspäteten Flügen. Weil wir in Graz schon knappe 20 Minuten Verspätung verbuchen konnten, wurde des mit Flieger Nummer 2 in Frankfurt knapp - bis wir nach der Landung eine E-Mail bekommen hatten, dass unser Anschlussflug ebenfalls verspätet starten wird. Aber Hauptsache ist doch, dass wir überhaupt ankamen. 
Direkt im Anschluss nach der Landung in Amsterdam sind wir direkt zum Messegelände gefahren um uns schon mal die Ausstellerkarten zu holen und unseren Stand zu begutachten. Am folgenden Tag sollte es dann erst richtig losgehen für mich.

Meine Aufgabe war es, neben dem Messeerfahrung-Sammeln, vor allem für meine Bachelorarbeiten zu recherchieren und mir einen möglichst guten Überblick über die Branche zu verschaffen - das wird nämlich gerade für die erste Arbeit sehr wichtig und kommt mir auch bei der zweiten zu Gute. Mit der Ausbeute bin ich wirklich sehr zufrieden, fühle mich bestens vorbereitet und mit gutem Ausgangsmaterial versorgt, um die Arbeit zu meiner vollsten Zufriedenheit erarbeiten zu können.

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Die IBC ist eine große Messe die sich rund um die Themen Rundfunk, Fernsehen, Film, Produktion, Vermarktung und den neuesten Trends die damit zusammenhängen (wenn auch teilweise weiter entfernt), dreht. In der Futurezone bekommen beispielsweise Firmen einen Platz die eine besonders innovative oder spannende Produktidee vorzuweisen haben. Unter anderem gab es heuer viele Virtual Reality Produkte und Technologien, sowie einen Bildschirm der sage und schreibe 2mm dünn ist und ein Bild in unbeschreiblich guter Qualität, nämlich 8k, überträgt. Hier mehr dazu. 
Ein weiteres großes Thema war Artificial Intelligence und Machine Learning, mein Lieblingsbeitrag zu diesem Thema ist wohl die liebe Sophia. Absolut unfassbar, was mittlerweile alles so möglich ist. 
Die Messe ist übrigens riesengroß: 15 Hallen in denen sich mehr als 1.700 Aussteller ausgebreitet haben - und wir mittendrin. Hammer!

Neben der Recherche auf der Messe von rund 9-18 Uhr täglich, ging es Abends immer noch zu Events und Meetings. Eine ziemlich coole Location für eine der Veranstaltungen war das EYE Filmmuseum, das nicht nur architektonisch sondern auch durch seine tolle Lage direkt am Wasser begeistert.

Unser Hotel lag eine knappe Stunde vom RAI entfernt, aber mit nur 1 mal Umsteigen leicht erreichbar. Am letzten Abend haben wir uns Räder gemietet um in den nahegelegenen Ort Naarden zu fahren. Dort nutzten wir unser Abendessen um gemeinsam den Messeaufenthalt und die neuen Erkenntnisse zu reflektieren - bei so vielen Eindrücken und vollem Programm war das wirklich auch notwendig, um für den letzten Tag nochmal ideal vorbereitet zu sein.

Ich muss sagen, ich habe den entspannten Lebensstil von Amsterdams Bewohnern wirklich zu schätzen gelernt und die freundliche Umgangsweise miteinander sehr begrüßt. Da man jetzt direkt von Graz nach Amsterdam fliegen kann, werde ich im Winter oder nächsten Sommer nochmal hinfliegen um mir mehr von der Stadt anschauen zu können - für mehr als einen kurzen Spaziergang hat die Zeit diesmal leider nicht gereicht - aber ich war ja auch in erster Linie zum Arbeiten dort. 

Fazit: Ich habe in diesen 5 Tagen wahnsinnig viel gelernt - ich konnte mir einiges an Tricks von meinen Kollegen abschauen und brauchbares Know-How und Branchenverständnis aneignen, sowie den Fachjargon besser verstehen lernen. Mittlerweile raucht mein Kopf nicht mehr wenn es um Ausdrücke wie "reference-free file based QC" oder dem Unterschied zwischen CPU/GPU und der Auswirkung auf die Rechenleistung geht.
Ich muss aber auch gestehen: die 10 Stunden Schlaf nach der Heimreise hatte ich bitter nötig, das alles war ziemlich anstrengend...aber hat sich auf jeden Fall gelohnt! 

 

 Auf Wiedersehen, Niederlande!

Auf Wiedersehen, Niederlande!

 Naarden

Naarden

 DAS Touristenfoto schlechthin musste laut meinem Kollegen einfach sein. :D

DAS Touristenfoto schlechthin musste laut meinem Kollegen einfach sein. :D