Kesselfallklamm im Sommer

 Kesselfallklamm

Schon bei der Abzweigung zur Kesselfallklamm bekommt man eine Idee davon, was einen erwartet: auf der linken Seite befindet sich ein Teil  einer Brücke wie sie in der Kesselfallklamm zu finden sind. Wer Holzleitern und schmalen Steigen nicht viel abgewinnen kann, sollte vielleicht wieder umdrehen - denn der Aufstieg erfolgt nahezu ausschließlich über Brücken und Leitern, die teils ziemlich steil sind aber im Großen und Ganzen sonst keine wirkliche Kondition oder besonderes Geschick voraussetzen. Da die Strecke selbst nur 2,7km lang, gut beschildert und mit genügend Rastplätzen ausgestattet ist, ist sie für jedermann geeignet und kann als dazu genutzt werden, wieder neue Kraft zu schöpfen und seinen Kopf nach einem anstrengenden Arbeitstag frei zu bekommen. Wochenends ist die Kesselfallklamm meist gut besucht und es empfiehlt sich, entweder recht früh oder um die Mittagszeit mit der Wanderung zu beginnen.

Ein paar Details finden sich auf der Website des Graz Tourismus:

 Die Stiegen und Leitern in der Kesselfallklamm

Die Stiegen und Leitern in der Kesselfallklamm

Seit 1904 kann man dem Rötschbach von Augraben aus auf seinem spektakulärsten Abschnitt, dem Kesselfall, folgen. Der Kesselfallrundweg (R3) beginnt beim Sandwirt im Augraben. Ein „sprechender" Wegweiser - er zeigt einen Mann, der in einen Kessel fällt - gibt die Richtung an. Über mehrere Wasserfälle, über Stromschnellen und durch Becken tobt und gurgelt das quellfrische Wasser. Der längste Wasserfall stürzt über mehrere Stufen und Kessel immerhin 38 Meter in die Tiefe. Mehr als 50 Leitern und Brücken mit insgesamt etwa 1800 Sprossen ermöglichen es, das Naturschauspiel hautnah zu erleben. Wo der Rötschbach am oberen Ende der Klamm noch ruhig plätschert, zweigt der Rundweg nach rechts ab. Steil bergan gelangt man zunächst zu einer sehr eigenwilligen riesigen Felsformation, dem sogenannten Steintor, bevor der Rundweg an einer Höhle vorbei wieder abwärts führt und nach insgesamt rund 2,7 Kilometern, 200 Höhenmetern und 1,5 Stunden Gehzeit im Tal beim Sandwirt endet.

 

 Kesselfallklamm

Am Ende kann man es sich noch bei einem guten Essen und einem erfrischenden Saft beim Sandwirt gemütlich machen. Ich habe mir saisonal passend einen Blaubeerstrudel mit Vanillesoße gegönnt - und der war wirklich fantastisch, die Portion wirklich in Ordnung und der Service durchaus freundlich und aufmerksam. An meinen letzten Besuchen habe ich unter anderem Gordon Bleu und  Salat gegessen und ich war auch damals sehr zufrieden mit dem Preis/Leistungsverhältnis.
Außerdem kann man im Gasthof Sandwirt regionale Honig und Bienenprodukte erwerben - die dazugehörigen Bienenstöcke findet man jedenfalls kurz vor dem Eingang zur Klamm. Es wird übrigens eine kleine Spende von 2 Euro pro Besucher erwartet, die man einfach vor Ort in eine kleine Box wirft - das Geld dient zur Erhaltung und Instandhaltung der Brücken - also Kleingeld parat halten oder einfach mehr in die Box werfen, das Erlebnis ist es auf jedenfall wert.

 

 "Schwarzbeerstrudel mit Vanillesoße" 

"Schwarzbeerstrudel mit Vanillesoße" 

 Proviant vom Wegesrand

Proviant vom Wegesrand